SSD Server Upgrades – schneller Datenspeicher mit vielen Vorteilen

28.02.2020 10:24

Festplatten sind die vorherrschenden Datenspeicher in Servern. Meist sind in diesem Sektor große Kapazitäten gefragt, sodass die Menge an Daten bewältigt werden kann. Server profitieren jedoch von schnellem Festplattenspeicher. Hier gibt es verschiedene Anwendungsszenarien. Zum einen werden SSDs als Systemlaufwerke eingesetzt. Das Betriebssystem und andere wichtige Programme laufen dann auf dem SSD, während parallel dazu herkömmliche Festplatten als Datenspeicher dienen. Zum anderen sind SSDs in High-Performance-Servern gefragt. Durch SSD Server Upgrades werden hohe Lese- und Schreibraten ermöglicht, was beispielsweise in lokalen Netzwerken häufig für eine deutliche Steigerung der Produktivität und spürbar schnellere Datenübertragungen sorgt.

SSD Server Upgrades und die Technik hinter dem SSD

SSD ist die Abkürzung für Solid-State-Drive. Es handelt sich um nichtflüchtige Datenspeicher, die Aufgaben wie die bekannten Festplatten erfüllen. Die Unterschiede liegen im Inneren. SSDs gehören zur Klasse der Halbleiterlaufwerke. Anstelle von magnetischen Datenspeichern nutzt das SSD Flashspeicher, die hohe Lese- und Schreibraten ermöglichen.

Vorteile von SSD Server Upgrades gegenüber herkömmlichen Festplatten:

  • Hohe Datenübertragungsraten
  • Keine mechanischen Bauteile
  • SSDs arbeiten geräuschlos
  • Hochwertige Server-SSDs sind langlebiger als vergleichbare Festplatten
  • Flashspeicher erlauben kompakte Bauform im 2,5-Zoll-Format
  • SSDs sind stromsparend

SSD Server Upgrades in der Praxis

SSDs werden via SATA oder SAS in das System integriert, sie nutzen also die gleichen Schnittstellen wie Festplatten. Das Nach- oder Aufrüsten mit einem SSD ist somit in den allermeisten Fällen problemlos möglich. Selbst Hot-Swap-Systeme sind mit den meisten SSDs kompatibel. Wir beraten Sie gerne, welche Möglichkeiten in Ihrem Fall für ein SSD Server Upgrade bestehen.

Es gibt viele Szenarien, in denen ein SSD Server Upgrade Sinn ergibt. Auf Anwendungsservern lohnen sich SSDs, da sie die Startzeit für Programme senken. Datenspeicher hingegen profitieren von schnelleren Datenübertragungsraten. In diesem Zusammenhang sind auch Nutzungen in NAS- oder SAN-Systemen möglich. Herkömmliche Festplatten bieten Schreibraten im Bereich von 125 bis 150 MB/s. Ein SSD hingegen erreicht 500 MB/s und mehr. Auch die Zugriffszeiten liegen deutlich niedriger. SSDs reagieren innerhalb von weniger als 0,2 ms, während eine moderne Enterprise-Festplatte im Bereich von 3,0 bis 5,0 ms liegt. Bei sequentiellen Zugriffen, mit denen Server häufig zu kämpfen haben, trumpfen SSDs ebenfalls auf. Die Flashspeicher verwalten diese Zugriffe ohne Geschwindigkeitsverluste, während Festplatten durch die mechanische Technik limitiert sind und häufig in der Leistung einbrechen.

Gerade in internen Netzwerken, die über entsprechende Möglichkeiten für die Datenübertragung verfügen, bilden herkömmliche Festplatten oftmals den Flaschenhals. Durch ein Upgrade auf ein SSD ist es möglich, Datenübertragungen zu beschleunigen. In der Praxis gibt es weitere Vorteile, die sich vor allem bei einem breiten Einsatz von SSDs zeigen. So ist der Stromverbrauch deutlich niedriger als der einer normalen Festplatte, was bei einer großen Anzahl von Servern durchaus Auswirkungen hat. In Blade-Servern und NAS-Systemen ist häufig auch die Wärmeentwicklung ein wichtiger Faktor. SSDs erzeugen im Betrieb weniger Wärme und entlasten somit die Systeme. Auch fassen die engen Gehäuse mehr SSDs als HDDs, da die Solid-State-Drives deutlich kleiner sind.

In unserem Onlineshop stehen Ihnen zahlreiche Optionen für SSD Server Upgrades zur Auswahl. Sollten Sie unschlüssig sein, welche Option für Sie infrage kommt, dann beraten wir Sie selbstverständlich gerne.

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